Andreas Schmid

1955 geboren in Stuttgart, lebt und arbeitet als freischaffender Künstler und Experte für zeitgenössische chinesische Kunst in Berlin. Stipendien u. a. in Wiepersdorf, Marfa/Texas, Beijing, Hangzhou / VR China. Seit 2001 Gast- und Vertretungsprofessuren in Giessen, Dresden, Paderborn. Lebte mehrere Jahre in der VR China. Neben kuratorischen Tätigkeiten zahlreiche Veröffentlichungen und Vorträge zur zeitgenössischen chinesischen Kunst. Einzel -und Gruppenausstellungen in Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Dänemark, den USA, Japan und der VR China.
2011
Juli
Kaum etwas haben Kunstwelt und Medien in der vergangenen Zeit mit so großer Leidenschaft verfolgt wie die Verhaftung und Freilassung des regimekritischen chinesischen Künstlers Ai Weiwei. Fast drängt sich einem der Gedanke auf, er sei der einzig politisch arbeitende Künstler ganz Chinas. Doch das Spektrum der sich Regenden reicht viel weiter.
2010
August
Die Kunsthochschule Berlin-Weißensee und die Kunstakademie Guangzhou proben den künstlerischen Austausch. Ein Gespräch mit dem Initiator Thomas Adebahr.
Februar
Li Hui zeigt in seiner Soloschau im Mannheimer Kunstverein ein einzelnes Werk, das einer technischen und menschlichen Katastrophe eine spirituelle Dimension verleiht.
2009
Dezember
Die Frankfurter Schirn Kunsthalle zeigt das Monumentalwerk „Hof für die Pachteinnahme“ aus der Mao-Ära: regimetreue Propaganda und künstlerische Herausforderung.
Juni
Karen Smiths „Nine Lives: The Birth of Avant-Garde Art in New China“ ist eine grundlegende Publikation zur chinesischen Gegenwartskunst. Nun liegt die überarbeitete Fassung vor.
Februar
Richard Vine hat einen neuen Band zur zeitgenössischen Kunst aus China vorgelegt. Doch den versprochenen Überblick bietet es nicht.
So viel Kunst gab’s noch nie: Das Schanghaier Zendai Museum of Modern Art initiierte letztes Jahr 365 Aktionen im öffentlichen Stadtraum.
2008
Dezember
Auch China hat seine „Generation Golf“. Ein neuer Sammelband stellt die jungen Künstler vor.
September
In Sachen zeitgenössischer Kunst tut sich in Schanghai sehr viel - und das entdeckt man vor allem in den Museen und Galerien rund um die Biennale.
Anstatt mit Inspirationen wartet die 7. Shanghai Biennale eher mit Enttäuschungen auf.
August

In den 1990er Jahren blühte die chinesische Gegenwartskunst voll auf - eine gewaltige kreative Explosion und Vorlauf einer Geschichte des Erfolges.

Chinesische Kunst hatte bis in die frühen 1990er Jahre im Westen kaum jemand auf dem Radar. Erst danach ging es steil bergauf.
Während Olympia zum Anlass für politische Konflikte wird, eilt die Kunst voraus. Sie versucht Grenzen zu überschreiten und wirbt für eine neue Öffentlichkeit.
Juli
Merkwürdige Methoden von Kulturpolitik machten aus einem groß angelegten Ausstellungsprojekt mit chinesischer Kunst ein eher peinliches Debakel.
Juni
Wang Jianweis Ausstellung im Schanghaier Zendai Museum of Modern Art setzt auf kritische Inhalte - und damit ein Hoffnungszeichen.
Ein Treffen im Vorfeld der 3. Guangzhou-Triennale gab thematische Leitlinien und die ersten Namen teilnehmender Künstler bekannt.
Nach einem Jahr des Riesenhypes für die chinesische Kunst fiel beim Rundgang über die 39. Art Basel eine befreiende Rückkehr zur Normalität auf.
April
Eine Ausstellung im Berliner Haus der Kulturen der Welt will einen neuen Blick auf ganz Asien lenken. Kann das gelingen?
Februar
Ein opulenter Bildband zeigt die Wohn- und Arbeitssituation zeitgenössischer chinesischer Künstler. Leider zeigt er nur die großen Namen aus zentralen Städten.
Am Ullens Center for Contemporary Art hat sich ein West-Ruck ereignet. Mutmaßlich auf staatlichen Druck verlässt der chinesische Gründungsdirektor das Direktorium.
Januar
Vor gut zwei Monaten öffnete in Peking das Ullens Center for Contemporary Art seine Tore.
2007
August
So viele chinesische Künstler wie noch nie nehmen an der diesjährigen documenta teil.
Juni
Das Kunsthaus Graz überrascht in diesem Sommer mit einer Ausstellung zeitgenössischer chinesischer Kunst.
Welche Ereignisse und Tendenzen haben die chinesische zeitgenössische Kunst zu dem gemacht, was sie jetzt ist? Zweiter Teil des historischen Rückblicks.
Februar
Im China der 1980er Jahre gab es nur wenige Frauen, die sich als eigenständige Künstlerinnen sahen und betätigten.
Im ersten Teil seines kunsthistorischen Rückblicks führt uns Andreas Schmid ins China der Jahre 1978 bis 1989.
2006
Juni
Mehr Licht ging wohl nicht: Das ZKM Karlsruhe zeigt auf drei Etagen und 7000 Quadratmetern Lichtkunst von 230 Künstlern.
Mai
Eingeklemmt zwischen Vergangenheit und Zukunft – so zeigt das Haus der Kulturen der Welt in Berlin den Menschen in der chinesischen Gegenwartskunst.
März
Das Berliner Haus der Kulturen der Welt zeigt zeitgenössische chinesische Fotografie und Videokunst.