Shana Lutker

Shana Lutker
Planche no. 2, 2011
C-Print
68,5 x 84 cm; Ed.:1/3
Courtesy of Wetterling Gallery AB, Stockholm

Wie wir die Realität wahrnehmen und wie sie tatsächlich sein könnte, vor allem auch die von Ängsten verdrängte Gewissheit, dass alles nur ungewiss ist – das sind die Themen Shana Lutkers. Ihr Terrain ist der ewige und unüberbrückbar erscheinende Graben zwischen Subjektivität und Objektivität. Die 1978 in Northport im US-Bundesstaat New York geborene und heute in Los Angeles lebende Künstlerin lässt sich bei der Auseinandersetzung mit diesen Fragen in erster Linie von psycho- und traumanalytischen Ansätzen leiten, Objekte und historische Dokumente inspirieren sie. Lutker arbeitet konzeptuell und multimedial: Mit ihren Zeichnungen, Skulpturen, Performances und Installationen entlarvt sie alte Gewissheiten als Annahmen, mit deren Konstruktion wir uns Verzweiflung und Einsamkeit fernhalten. Unser vermeintliches Wissen, das zeigt Shana Lutker, lastet auf einem zerbrechlichen Gerüst – und dessen Baufälligkeit jagt uns Angst ein.

11 junge Künstlerinnen auf der 45. Art Cologne 2011

Et bliev nix wie et wor

Félice Gritti
11. April 2011
Elftausend Jungfrauen standen einst der Kölner Stadtpatronin Ursula vor Rom zur Hilfe. Bis heute zieren deshalb elf Flammen das Kölner Stadtwappen. Uns genügen elf junge Frauen, die auf der 45. Art Cologne ihre Arbeiten ausstellen und zu den vielversprechenden Newcomerinnen gehören, die die Messe zu bieten hat.
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