Anna Galtarossa

Anna Galtarossa
Aus der Serie „Skyskraper Nursery“, 2010
Maße variabel
Courtesy of Ufficio Stampa - Studio la Città, Verona

So schrill, bunt und durcheinander, wie sie teilweise sind, erwecken Anna Galtarossas Skulpturen zuweilen den Eindruck, als stammten sie aus einer anderen Welt. Auf den ersten Blick. Denn erst auf den zweiten werden ihre Bestandteile deutlich: Materialien und Gegenstände aller Art, Nippes, Kitsch, vermeintlich unnützes Zeug, das die 1975 in Verona Geborene auf ihren Reisen durch die ganze Welt zusammengetragen hat – in ihrem Alltag pendelt sie  zwischen ihrer italienischen Geburtsstadt und New York. Diese farbenfrohe Fundgrube stellt den Handwerkskasten Galtarossas dar. Aus ihm schöpft sie großzügig, um ihre opulenten Werke zu erschaffen. Doch trotz der Mystik, die ihnen anhaftet, verlieren sie nicht den Bezug zur Realität– denn aus unmittelbaren Produkten dieser Welt wurden sie gefertigt. Bei alldem schafft Galtarossa es stets, ihren Skulpturen eine Kompaktheit zu verleihen, die angesichts der sich vielfältig unterscheidenden Materialien erstaunlich ist.

11 junge Künstlerinnen auf der 45. Art Cologne 2011

Et bliev nix wie et wor

Félice Gritti
11. April 2011
Elftausend Jungfrauen standen einst der Kölner Stadtpatronin Ursula vor Rom zur Hilfe. Bis heute zieren deshalb elf Flammen das Kölner Stadtwappen. Uns genügen elf junge Frauen, die auf der 45. Art Cologne ihre Arbeiten ausstellen und zu den vielversprechenden Newcomerinnen gehören, die die Messe zu bieten hat.
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