Anna Lena Grau

Anna Lena Grau
Tiber, 2010
Videoloop (5 Min.)
Courtesy of Anna Lena Grau; Thomas Rehbein Galerie, Köln
Foto: Anna Lena Grau

„Alle diese Arbeiten reflektieren auf unterschiedliche Weise Wahrnehmung und Speicherproblematiken“, erzählt die Galeristin Sylvia Stulz-Rehbein über die auf der Art Cologne ausgestellten Werke von Anna Lena Grau. Die 1980 in Hamburg geborene Künstlerin arbeitet mit einem breiten Spektrum an Medien, es werden Quallenbäume und Schneemannsgläser ausgestellt: Stecksysteme aus Glas, innerhalb derer „eine Form die Grundlage für ein sich entfaltendes System bietet“, wie die Künstlerin sagt. Oder aus „Plastikabfällen und Kunststoffgranulaten der Recyclingindustrie“ gefertigte Nachbildungen von sogenannten „Ochsenhautbarren“ - beliebte Handelsgüter und Transportinstrumente in der Bronzezeit. Auch Videos werden präsentiert, so wie ein zufällig bei der Überquerung des Tibers in Rom entstandener Loop, der „eine flache Stromschwelle“ zeigt, „in der sich Bälle, kleine Luftkissen und Plastikflaschen in einem ewigen Schaumwirbel verfangen haben“.

11 junge Künstlerinnen auf der 45. Art Cologne 2011

Et bliev nix wie et wor

Félice Gritti
11. April 2011
Elftausend Jungfrauen standen einst der Kölner Stadtpatronin Ursula vor Rom zur Hilfe. Bis heute zieren deshalb elf Flammen das Kölner Stadtwappen. Uns genügen elf junge Frauen, die auf der 45. Art Cologne ihre Arbeiten ausstellen und zu den vielversprechenden Newcomerinnen gehören, die die Messe zu bieten hat.
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