25. Mai 2012
Wo wird in Berlin eigentlich zeitgenössische Kunst aus Asien, Afrika oder Lateinamerika gezeigt? Der Projektraum SAVVY CONTEMPORARY ist angetreten, diese globale Achse aufzumischen. artnet hat den Initiator zum Interview getroffen.
2012
Mai
Zürich tickt anders. Die Kunstszene ist klein, die Kaufkraft groß. artnet sprach mit dem Berlin-erprobten Schweizer Galerist Damian Grieder über die Eigenheiten seiner Heimat.
Irritierende Alltagsinterventionen sollen auf dem belgischen Kunstfestival TRACK zum Gespräch anregen – und damit den Klischees der belgischen Touristenhochburg den heilsamen Schock versetzen.
Jahr für Jahr zieht die Art Basel Millionen von Besuchern an – doch wer kennt die sonstigen Hotspots der Schweiz? artnet bietet im neuen Dossier eine Einführung in die Geheimnisse Helvetiens.
An Beatrix Ruf, Direktorin der Kunsthalle Zürich, führt nicht nur in der Schweiz kein Weg mehr vorbei. artnet traf sie zum Gespräch über Swissness.
Die Initiative Münchner Galerien zeitgenössischer Kunst lud zur „NIGHTART MUNICH“ in die bayrische Hauptstadt. Einige der Galerien öffneten artnet ihre Pforten für eine Entdeckungsreise vorab.
Mit Qiu Shihua zeigt der Hamburger Bahnhof einen der größten Künstler Chinas: 32 weiße Bilder atmen den Geist des Dao. artnet hat Qiu zum Interview getroffen.
Das Münchner Kunstauktionshaus Neumeister stellt sich seiner Vorgeschichte.
Wie nähern sich Künstler der arabischen Revolution? Auf jeden Fall mit einem Problem: nämlich von der Politik Abstand zu nehmen.
Zwischen Sanktion, Selektion und Santa Maria: Die Londoner Lisson Galerie hat eine Dependance in Mailand eröffnet. artnet traf Direktorin Annette Hofmann zum Interview.
Es zischt und schießt gerne in der Kunst des Schweizers Roman Signer. Dabei geht es um Humor als Haltung. artnet traf den 74-Jährigen zum Interview.
April
Karma International zu den angesagtesten Junggalerien überhaupt. artnet traf Karolina Dankow zum Interview.
Zum Gallery Weekend Berlin stellt Richard Long, Grandseigneur der Land Art, bei Konrad Fischer aus. artnet hat ihn zum Interview getroffen.
Hier geht’s lang: Daniel Hug zieht mit Philipp Kaiser über die Art Cologne und artnet war für Sie mit dabei.
Für Angeber waren die Arbeiten Dieter Roths noch nie etwas. Doch wie steht es eigentlich um dessen kommerzielle Seite? Ein Marktcheck.
Der Wettbewerb wird härter. In Norditalien buhlen gleich drei Messen um die Gunst der Kunstkäufer. Frank Boehm, neuer Chef der MiArt, zeigt sich optimistisch.
Es tut sich was in Prag. Neue Museumsprojekte und junge Galerien pusten den Wohnzimmermief aus der tschechischen Hauptstadt. Ein Rundgang.
Die Zukunft des Kunstmarktes liegt im reinen Kommerz – sagt Sergey Skaterschikov, russischer Investor und Mehrheitseigner der VIENNAFAIR.
März
Minimal-Pionier Robert Morris zeigt bei Sprüth Magers Inkunabeln seines Gesamtwerks. Wie gegenwärtig nicht nur sein Werk, sondern auch er selbst ist, demonstriert er im Interview.
Johann König zieht mit seiner Galerie in eine Kreuzberger Kirche von 1967. Warum die Westmoderne bald ein Revival feiert, erklärt er im Interview.
Der Kunstmarkt wird immer schneller. Welche Folgen hat das für den Wettbewerb? Und wie wirken die sich auf die Kunst aus?
Zum silbernen Jubiläum der TEFAF Maastricht veröffentlicht die Irin Clare McAndrew eine Studie über die Kunstmarktentwicklungen der letzten 25 Jahre. artnet traf die Kulturökonomin zum Interview.
Mit dem Wide White Space erhält erstmals eine historische Galerie den ART COLOGNE-Preis für Kunstvermittlung. artnet hat die legendäre Galeristin Anny De Decker in Antwerpen besucht.
Untypische Erscheinungen: Im noblen Düsseldorfer Stadtteil Oberkassel befinden sich zwei engagierte Projekträume mit sehenswertem Programm.
Søren Grammel, neuer Leiter des Kölnischen Kunstvereins, gibt sich zuversichtlich: Kunstvereine sind die Zulieferbetriebe des Kunstsystems. Ein erstes Interview.
Wie kostbar afrikanische Kunst sein kann, beweist der Junghändler Patric Didier Claes, der sich erfolgreich in Brüssel etabliert hat.
Nomadentum hat Konjunktur und Berlin seit rund einem Jahr eine Galerie für Roma-Kunst. artnet bat dessen Leiter Moritz Pankok, Bilanz zu ziehen.
Februar
2013 wird Massimiliano Gioni die Biennale di Venezia kuratieren. artnet sprach mit ihm über Ausstellungsstrategien und die Angst des Kurators vor Venedig.
In den 1980er-Jahren war Dağhan Özil einer der ersten in der Türkei, der internationale zeitgenössische Kunst sammelte, verkaufte und ausstellte. Drei Galerien betreibt er heute, ein Privatmuseum ist in Planung.
Nach dem Teppich ist vor dem Teppich. Was müssen Auktionshäuser nach dem Augsburger „Teppich-Urteil“ beachten? Was dürfen Verkäufer und Einlieferer berechtigterweise erwarten?
Die Zeit der politisch motivierten Kunst sei vorbei, meint der junge chinesische Sammler Zhu Gaowen, der soeben eine Galerie in Berlin eröffnet hat.
Die Revolution frisst ihre Kinder. Ägyptens Künstler merken, dass auch sie gefressen werden können. Ein Besuch bei Khaled Hafez, derzeit bekanntester Maler des Landes.
Der Sammler und ehemalige Galerist Rolf Ricke gewährt artnet einen Rückblick auf die Höhen und Tiefen seiner Galerietätigkeit. Kümmere dich um die Kunst, nicht um den Markt! – legt er jungen Galeristen ans Herz.
Nonna Materkova zeigt in London, was russisches Mäzenatentum auch sein kann.
In Dubai sprießen Sammler und private Museen wie die Wolkenkratzer aus dem Wüstensand – doch ist die Kunst dort tatsächlich Wachstumsmarkt oder nur Spielplatz einer Elite?
Frühe Berliner Werke von Georg Baselitz, derentwegen er einst angeklagt wurde, sind im Potsdamer Privatmuseum Villa Schöningen zu sehen. Gründer Mathias Döpfner im Interview.
Januar
Kaum einer beherrscht Vernetzung so gut wie Hans Ulrich Obrist. Auf der Münchner DLD-Konferenz bespielte er den Kunstpart – jedoch nicht ganz mühelos.
Mehr als nur Rundgang: Die Kölner Nachwuchsgalerien laden mit ihren Brüsseler Kollegen zu einer gemeinsamen Ausstellung im historischen Carlswerk ein.
200 Jahre Kunstsammeln kann Spuren hinterlassen. Doch Thomas Rusche trägt das Erbe seiner Vorfahren mit großer Gelassenheit. artnet offenbart er sein Handwerkszeug des Sammelns.
Berlin hat jetzt eine „Denkerei“. Bazon Brock sprach mit artnet über die Arbeit des neuen Instituts und darüber, warum es in der Kunst keinen Fortschritt gibt.
Das Festival zum Arabischen Frühling ist voller Momente der Schönheit und des Schreckens, die für Okwui Enwezors Trockenübungen entschädigen.
Thomas Scheibitz zählt zu den wichtigsten Malern seiner Generation. 2012 stellt er gleich an drei Orten groß aus. artnet hat ihn im Atelier besucht.
Der Markt entdeckt endlich Lucian Freuds späte Druckgrafik. Die Auktionshäuser Villa Grisebach und Christie’s bieten Radierungen des bedeutenden englischen Malers.
Einst stand Jef Rademakers im Rampenlicht einer eigenen Fernsehshow. Heute ist er der romantischen Malerei verfallen. Seine exquisite Sammlung ist gerade in Kleve zu bewundern.
Daniella Luxembourg ist eine der erfolgreichsten Kunsthändlerinnen. artnet hat die vielbeschäftigte Israelin in ihrer Londoner Dependance besucht.
Ein Showroom im Adlon? Eigentlich ein No-Go. Doch Kai Heinze, Kunsthändler und Galerist in spe, hat hier eine Mission.
Die New Yorker Fotografin Sigrid Rothe war zeitlebens mit Künstlern befreundet. Für artnet hat sie ihr Fotoarchiv mit bisher unbekannten Aufnahmen von Ed Rusha, Martin Kippenberger oder Markus Lüpertz geöffnet.
Die Kreuzberger Kultgalerie Laura Mars Grp. feiert ihr zehnjähriges Bestehen. Galeristin Gundula Schmitz erzählt artnet, wie sie von der Punkszene zur Kunst kam.
2011
Dezember
Jenseits der Heißluftballons: Der Berliner Galerist Aurel Scheibler feiert sein 20-jähriges Galeriejubiläum. Ein Interview.
Alles gut ausgepackt? Bei Kunstmessen kann das auch einmal schiefgehen und die Kunst zu Bruch. Dann ist Restauratorin Gloria Velandia mit ihrem Notfallkoffer zur Stelle.
Giorgio Fasol liebt am Sammeln das Entdecken. Bei Künstlerlaufbahnen hat er es deshalb allein auf die Startschüsse abgesehen. Ein Interview.
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