28. Juni 2012
Schmelzen und Fließen als Haltung zur Welt: Kein Künstler hat die Skulptur der Pop-Art wohl so beeinflusst wie der heute 83-jährige, in New York lebende Künstler Claes Oldenburg. artnet traf ihn in Köln zum Interview.
2012
Juni
Erst saß er nur im Komitee. Dann lud Carolyn Christov-Bakargiev den Quantenphysiker Anton Zeilinger dazu ein, auf der documenta Experimente vorzuführen.
Der Berliner Musikproduzent Siggy Loch alias „Mr. Blau“ trennt sich von einem Teil seiner Sammlung. Ab morgen stehen 45 Werke bei Christie’s in London zum Verkauf.
Es tut sich was in Oslo. Galerien ziehen um und zu, und bald eröffnet der Neubau des Astrup Fearnley Museums. Ein Rundgang.
Am Wochenende eröffnete das streitbare BMW Guggenheim Lab am Pfefferberg im Berliner Prenzlauer Berg. artnet sprach mit dem Richard Armstrong, Direktor des New Yorker Guggenheim.
Jeff Koons ist der Mann der Stunde – mit drei musealen Großausstellungen in Basel und Frankfurt. artnet hat ihn zum Interview getroffen.
Timo Miettinen reanimiert in einem Charlottenburger Altbau die Salonkultur. Im artnet Interview sagt er wie.
In Südafrika war sie ein Star, die tonnenschwere, kettenrauchende Gesellschaftsdame und Künstlerin Irma Stern. Nun meldet auch der internationale Markt plötzlich Interesse.
Fernab des Marktes liegt die Galerie von Börkur Arnarson. Der Direktor von i8 aus Reykjavík nimmt auch in diesem Jahr wieder an der Art Basel teil und schwört auf seine isländische Herkunft.
Ausländische Galerien siedeln sich gerne in Zürich an. Doch liegt das nur am Schweizer Wirtschaftsklima und den begüterten Sammlern?
Fernab von Hypes oder genialen Selbstvermarktungen – der Schweizer Sammler Hubert Looser erklärt im artnet-Interview, warum er auf eine konzeptuelle Kunstvermittlung besteht.
Die Galeristin Andrée Sfeir-Semler ist mit fünf arabischen Künstlern auf der documenta vertreten. Das Besondere an diesem Kulturaustausch erklärt sie im artnet Interview.
Elmgreen & Dragset haben im Hafen von Helsingør einen blinzelnden Jüngling platziert – das Gegenstück zu Dänemarks Nationalsymbol, der Kleinen Meerjungfrau.
Mai
Zu Boomzeiten wurden Stars zum Reykjavík Arts Festival importiert. Nach der Krise fehlen die großen Namen. Doch die isländische Kunstszene hat an Faszination kaum eingebüßt.
Gianni Jetzer ist der neue Kurator der Baseler Messeschau Art Unlimited. Was den Wahl-New Yorker bis heute mit seiner Heimat verbindet, erklärt er im Interview.
Wo wird in Berlin eigentlich zeitgenössische Kunst aus Asien, Afrika oder Lateinamerika gezeigt? Der Off-Raum SAVVY CONTEMPORARY füllt hier eine Lücke.
Zürich tickt anders. Die Kunstszene ist klein, die Kaufkraft groß. artnet sprach mit dem Berlin-erprobten Schweizer Galerist Damian Grieder über die Eigenheiten seiner Heimat.
Irritierende Alltagsinterventionen sollen auf dem belgischen Kunstfestival TRACK zum Gespräch anregen – und damit den Klischees der belgischen Touristenhochburg den heilsamen Schock versetzen.
Jahr für Jahr zieht die Art Basel Millionen von Besuchern an – doch wer kennt die sonstigen Hotspots der Schweiz? artnet bietet im neuen Dossier eine Einführung in die Geheimnisse Helvetiens.
An Beatrix Ruf, Direktorin der Kunsthalle Zürich, führt nicht nur in der Schweiz kein Weg mehr vorbei. artnet traf sie zum Gespräch über Swissness.
Die Initiative Münchner Galerien zeitgenössischer Kunst lud zur „NIGHTART MUNICH“ in die bayrische Hauptstadt. Einige der Galerien öffneten artnet ihre Pforten für eine Entdeckungsreise vorab.
Mit Qiu Shihua zeigt der Hamburger Bahnhof einen der größten Künstler Chinas: 32 weiße Bilder atmen den Geist des Dao. artnet hat Qiu zum Interview getroffen.
Das Münchner Kunstauktionshaus Neumeister stellt sich seiner Vorgeschichte.
Wie nähern sich Künstler der arabischen Revolution? Auf jeden Fall mit einem Problem: nämlich von der Politik Abstand zu nehmen.
Zwischen Sanktion, Selektion und Santa Maria: Die Londoner Lisson Galerie hat eine Dependance in Mailand eröffnet. artnet traf Direktorin Annette Hofmann zum Interview.
Es zischt und schießt gerne in der Kunst des Schweizers Roman Signer. Dabei geht es um Humor als Haltung. artnet traf den 74-Jährigen zum Interview.
April
Karma International zu den angesagtesten Junggalerien überhaupt. artnet traf Karolina Dankow zum Interview.
Zum Gallery Weekend Berlin stellt Richard Long, Grandseigneur der Land Art, bei Konrad Fischer aus. artnet hat ihn zum Interview getroffen.
Hier geht’s lang: Daniel Hug zieht mit Philipp Kaiser über die Art Cologne und artnet war für Sie mit dabei.
Für Angeber waren die Arbeiten Dieter Roths noch nie etwas. Doch wie steht es eigentlich um dessen kommerzielle Seite? Ein Marktcheck.
Der Wettbewerb wird härter. In Norditalien buhlen gleich drei Messen um die Gunst der Kunstkäufer. Frank Boehm, neuer Chef der MiArt, zeigt sich optimistisch.
Es tut sich was in Prag. Neue Museumsprojekte und junge Galerien pusten den Wohnzimmermief aus der tschechischen Hauptstadt. Ein Rundgang.
Die Zukunft des Kunstmarktes liegt im reinen Kommerz – sagt Sergey Skaterschikov, russischer Investor und Mehrheitseigner der VIENNAFAIR.
März
Minimal-Pionier Robert Morris zeigt bei Sprüth Magers Inkunabeln seines Gesamtwerks. Wie gegenwärtig nicht nur sein Werk, sondern auch er selbst ist, demonstriert er im Interview.
Johann König zieht mit seiner Galerie in eine Kreuzberger Kirche von 1967. Warum die Westmoderne bald ein Revival feiert, erklärt er im Interview.
Der Kunstmarkt wird immer schneller. Welche Folgen hat das für den Wettbewerb? Und wie wirken die sich auf die Kunst aus?
Zum silbernen Jubiläum der TEFAF Maastricht veröffentlicht die Irin Clare McAndrew eine Studie über die Kunstmarktentwicklungen der letzten 25 Jahre. artnet traf die Kulturökonomin zum Interview.
Mit dem Wide White Space erhält erstmals eine historische Galerie den ART COLOGNE-Preis für Kunstvermittlung. artnet hat die legendäre Galeristin Anny De Decker in Antwerpen besucht.
Untypische Erscheinungen: Im noblen Düsseldorfer Stadtteil Oberkassel befinden sich zwei engagierte Projekträume mit sehenswertem Programm.
Søren Grammel, neuer Leiter des Kölnischen Kunstvereins, gibt sich zuversichtlich: Kunstvereine sind die Zulieferbetriebe des Kunstsystems. Ein erstes Interview.
Wie kostbar afrikanische Kunst sein kann, beweist der Junghändler Patric Didier Claes, der sich erfolgreich in Brüssel etabliert hat.
Nomadentum hat Konjunktur und Berlin seit rund einem Jahr eine Galerie für Roma-Kunst. artnet bat dessen Leiter Moritz Pankok, Bilanz zu ziehen.
Februar
2013 wird Massimiliano Gioni die Biennale di Venezia kuratieren. artnet sprach mit ihm über Ausstellungsstrategien und die Angst des Kurators vor Venedig.
In den 1980er-Jahren war Dağhan Özil einer der ersten in der Türkei, der internationale zeitgenössische Kunst sammelte, verkaufte und ausstellte. Drei Galerien betreibt er heute, ein Privatmuseum ist in Planung.
Nach dem Teppich ist vor dem Teppich. Was müssen Auktionshäuser nach dem Augsburger „Teppich-Urteil“ beachten? Was dürfen Verkäufer und Einlieferer berechtigterweise erwarten?
Die Zeit der politisch motivierten Kunst sei vorbei, meint der junge chinesische Sammler Zhu Gaowen, der soeben eine Galerie in Berlin eröffnet hat.
Die Revolution frisst ihre Kinder. Ägyptens Künstler merken, dass auch sie gefressen werden können. Ein Besuch bei Khaled Hafez, derzeit bekanntester Maler des Landes.
Der Sammler und ehemalige Galerist Rolf Ricke gewährt artnet einen Rückblick auf die Höhen und Tiefen seiner Galerietätigkeit. Kümmere dich um die Kunst, nicht um den Markt! – legt er jungen Galeristen ans Herz.
Nonna Materkova zeigt in London, was russisches Mäzenatentum auch sein kann.
In Dubai sprießen Sammler und private Museen wie die Wolkenkratzer aus dem Wüstensand – doch ist die Kunst dort tatsächlich Wachstumsmarkt oder nur Spielplatz einer Elite?
Frühe Berliner Werke von Georg Baselitz, derentwegen er einst angeklagt wurde, sind im Potsdamer Privatmuseum Villa Schöningen zu sehen. Gründer Mathias Döpfner im Interview.
Weitere Artikel aus dem artnet Features-Archiv
Erste Seite / Vorherige / 123456789101112131415 / Nächste / Letzte Seite