Der Maler, Grafiker, Illustrator und Bühnenbildner Max Slevogt (deutsch, 08.10.1868 – 20.09.1932) wurde in Landshut geboren. Seine Karriere begann in München, wo er von 1885 bis 1889 an der Akademie der Bildenden Künste studierte. In seinen frühen Werken übernahm er die dunkle und dramatische Farbpalette des Münchner Stils von Wilhelm Trübner, Wilhelm Leibl und Arnold Böcklin. 1889 reiste Slevogt nach Paris, um an der Académie Julian zu studieren. Nach dem Kontakt mit Werken von Jean-François Millet, Gustave Courbet und Édouard Manet arbeitete Slevogt mit helleren Farben sowie schweren und dicken Farbaufträgen. Gemeinsam mit Paul Cassirer stellte er in der Preußischen Akademie der Künste in Berlin aus und repräsentierte im Jahr 1900 Deutschland auf der Weltausstellung in Paris. In Deutschland wurde er an der Münchner Akademie der Bildenden Künste zum Professor ernannt und Mitglied der Königlichen Akademie der Künste in Berlin. Slevogt zählt gemeinsam mit Lovis Corinth und Max Liebermann zu den wichtigsten deutschen Impressionisten. Sein von Symbolismus und Art Nouveau beeinflusster Stil markiert den Beginn des Expressionismus in Deutschland. Slevogts Werk ist Teil vieler Museumssammlungen wie beispielsweise des Museum of Modern Art in New York, des Art Institute of Chicago, des Hessischen Landesmuseums in Darmstadt wie auch der Dresdner Galerie Neue Meister. Max Slevogt starb am 20. September 1932.

Chronik

1868
Born in Landshut, Germany
1932
Died in Neukastel/Pfalz, Germany