Maler und Grafiker. Max Liebermann (deutsch, 20.07.1847 - 08.02.1935) wird in Berlin geboren. Während seines Studiums der Landschaftsmalerei an der Kunstschule Weimar inspirieren Liebermann die Werke von Frans Hals und den dänischen Malern des 17. Jahrhunderts. 1878 zieht er in das damals bedeutende Kunstzentrum München, lebt aber auch in seiner Villa am Berliner Wannsee. Die Sommer verbringt er in den Niederlanden. Liebermanns frühe Gemälde zeigen dörfliche Landschaften und Szenen des Alltagslebens und folgen dem Stil von Realisten wie Gustave Courbet, Jean-Baptiste Corot und Jean-François Millet, die als Vorläufer des Impressionismus gelten. Im Laufe der Jahre avanciert Liebermann selbst zu einer namenhaften Größe der Berliner Kunstszene und steht in dem Ruf, einer der führenden impressionistischen Maler in Deutschland zu sein. 1898 wird Liebermann zum Präsidenten der Berliner Sezession gewählt, einem Zusammenschluss moderner, freier Künstler, die sich von der offiziellen Kulturpolitik distanzierten. 1920 beruft man ihn zum Präsidenten der Preußischen Akademie der Künste. Liebermann porträtiert Persönlichkeiten wie Albert Einstein, Richard Strauss und Paul von Hindenburg. Seine späten Werke thematisieren die Umgebung seiner Villa am Wannsee. Die lose Pinselführung wie in Die Gartenbank (1916) oder Wanseegarten (1928) erinnert an Claude Monets Gemälde von Giverny. Liebermanns eigene Sammlung französischer Impressionisten umfasst Gemälde von Paul Cézanne, Edgar Degas und Auguste Renoir. Seine eignen Werke werden in großen Museen wie der National Gallery in London, dem Musée d''''''''''''''''Orsay in Paris und dem Metropolitan Museum of Art in New York gezeigt. Liebermann stirbt in Berlin.

Chronik

1847
Born in Berlin, Germany
1935
Died in Berlin, Germany

Ausstellungen

2012
Max Liebermann und Emil Nolde. Gartenbilder, Liebermann Villa am Wannsee, Germany
2011 – 2012
Wegbereiter der Moderne, Hamburger Kunsthalle, Germany
2011
Wegbereiter der Moderne, Kunst- und Ausstellungshalle Bonn, Germany