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Das Unternehmen
artnet hat mit seinen speziellen Dienstleistungen für die gewerbliche Kunstwelt das Geschäft mit Kunst modernisiert. Das Kernelement des Geschäfts von artnet ist das Galerienetzwerk, das mit mehr als 2.100 Galerien, über 173.000 Werken und über 37.000 Künstlern weltweit das größte seiner Art ist. Das Netzwerk dient Händlern und Kunstkäufern gleichermaßen: Es gibt ihnen einen Überblick über den Markt und die Preistrends und bietet die Möglichkeit zur sofortigen, kostengünstigen und globalen Kontaktaufnahme. Zu den anderen bedeutenden Bereichen zählen das artnet Magazin, ein kostenloses, täglich online erscheinendes Kunstmagazin, und die artnet Price Database, der Branchenstandard für bebilderte Auktionslisten.
Firmengeschichte
Die artnet.com AG wurde 1998 gemäß den Gesetzen der Bundesrepublik Deutschland errichtet. 1999 erfolgte die Erstnotierung des Unternehmens am Neuen Markt der Frankfurter Wertpapierbörse. 2002 änderte die artnet.com AG ihren Namen in artnet AG. Ihre wesentliche Beteiligung ist die hundertprozentige Tochtergesellschaft Artnet Worldwide Corp., die 1989 in New York ins Leben gerufen wurde. Am 4. Oktober 2002 verließ die artnet AG den Neuen Markt und ist nun am Geregelten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse notiert.
Die artnet AG und Artnet Worldwide Corp. (zusammen die "Gesellschaft") führen ihre Geschäfte unter dem Handelsnamen artnet. artnet stellt Kunstspezialisten Dienstleistungen zur Verfügung, die die Wirtschaftlichkeit ihrer Geschäfte verbessern. Das Kunstgeschäft ist zwar international, wird aber von zehntausenden geografisch verteilten Kunsthändlern, Galerien, Auktionshäusern, Buchverlagen, Museen und Sammlern auf einem relativ ineffizienten Markt lokal geführt. In Anbetracht der Ineffizienzen des Kunstgeschäfts entwickelte artnet sein erstes Produkt, die Price Database, um den Kunstmarkt vor allem hinsichtlich der Preisgestaltung transparenter zu machen. Heute hat die Price Database einen breiten Kundenstamm, zu dem hauptsächlich große Auktionshäuser, Kunsthändler, Museen und Versicherungsgesellschaften gehören. 1995 implementierte die Gesellschaft die Price Database im Internet und brachte mit den artnet Galerien ein zweites Produkt auf den Markt, das es Kunsthändlern und Galerien ermöglicht, auf seiner Online-Plattform jeweils eigene Webseiten einzurichten und zu betreiben. Das Galerienetzwerk wird von einer neuen Fachzeitschrift für den Kunsthandel flankiert, die ein erfahrener Kunstjournalist herausgibt, um die erforderliche Aufmerksamkeit auf die Webseite zu ziehen. Heute ist artnet ein entscheidendes Marktinstrument, das seinen Mitgliedern in einer wirtschaftlich schwierigen Zeit Zugang zum globalen Markt, erhebliche zusätzliche Umsatzchancen und kostenwirksame Marketing-Lösungen bietet.
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