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Pierre Clerk. Out Of His Mind
24. März bis 21. April 2012
Eröffnung: Freitag, 23. März 2012, 19.00 bis 21.00 Uhr
Galerie Crone freut sich, zum ersten Mal in ihren Räumen Arbeiten des franko-amerikanischen Künstlers
Pierre Clerk zu präsentieren. Die Ausstellung stellt Clerks schwarz-weiße Leinwandarbeiten aus
den 1970er Jahren seinen farbgewaltigen Abstraktionen von heute gegenüber.
Geboren 1928 in Atlanta als Sohn kanadischer Eltern, kommt Pierre Clerk 1959 nach New York, wo er
sich der Avantgardeszene anschließt. Beeinflusst von den künstlerischen Strömungen seiner Zeit wie
dem Abstrakten Expressionismus, dem Minimalismus und der Konzeptkunst entwickelt er seine klare
und kraftvolle Formensprache von nebeneinandergesetzten geometrischen Flächen. Die meist großformatigen
Arbeiten erinnern sowohl an die Tradition der Colorfield- und Hard Edge-Malerei, als auch an
Pop Art und Konkrete Kunst. Pierre Clerk selbst verortet seine künstlerischen Wurzeln unter anderem
bei der elementaren Formensprache Brancusis und den Scherenschnitt-Collagen Matisses.
Die frühen Werke mit ihren geometrischen Schwarzweiß-Formen lassen sich ganz in der Tradition der
Hard-Edge-Malerei zuordnen. Strenge, klar voneinander abgegrenzte, schablonenhafte Formen bilden
dynamische Kompositionen, in denen jegliche individuelle Spur des Künstlers vermieden wird.
Dazu kontrastierend stehen die Arbeiten aus den letzten drei Jahren. Hier schafft Pierre Clerk farbintensive
Variationen, deren Dynamik durch eine präzise Komposition entsteht — mit dem Ziel, ein
Gleichgewicht zwischen Farbe und Volumen herzustellen. Während bei den frühen Arbeiten jeder sichtbare
Pinselstrich vermieden wird, werden neuerdings die geometrischen Farbflächen mit malerischem
Gestus nebeneinandergesetzt, wodurch ein Eindruck von Leichtigkeit und Poesie vermittelt wird.
Erste internationale Aufmerksamkeit erhielt Pierre Clerk bereits 1955, als seine Arbeiten im Museum
of Modern Art in New York im Rahmen einer „New Talents“-Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert
wurden. Im Jahr 1956 und 1958 nahm er an der Biennale in Venedig teil. In den 1980er Jahren zog
sich Clerk aus der Kunstwelt zurück, vor fünf Jahren begann er wieder intensiv zu malen. Gleichzeitig
wurden seine frühen Arbeiten in den USA und in Frankreich wiederentdeckt.
Bis heute ist der Künstler mit Einzel- und Gruppenausstellungen in wichtigen Institutionen auf der
ganzen Welt vertreten. Seine Arbeit wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem dem
Canadian Council Award. Pierre Clerk lebt und arbeitet in New York und Ste. Colombe de Villeneuve,
Frankreich.
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