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Heidi Specker: Termini 9. Sep - 22. Okt 2011
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Heidi Specker Gesù Nuovo, 2010
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Heidi Specker Lob des Schattens 2, 2006
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Heidi Specker Piazza C.L.N., Motiv III, 2010
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Heidi Specker Piazza C.L.N., Motiv IV, 2010
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Heidi Specker Piazza di Spagna 31, Motiv I, 2010
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Heidi Specker Piazza di Spagna 31, Motiv III, 2010
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Darstellung :
Vergangene Ausstellungen
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Heidi Specker
TERMINI
Freitag, 09.September 18 - 22 Uhr
Sonderöffnungszeiten anlässlich der DC Open:
Samstag, 10.September 12 - 20 Uhr
Sonntag, 11.September 12 - 18 Uhr
Heidi Specker ist anwesend.
Ausstellungsdauer: 22.Oktober 2011
Öffnungszeiten: Mi bis Sa 12 -18 Uhr u.n.V.
In unserer ersten gemeinsamen Ausstellung zeigt HEIDI SPECKER s/w
Fotografien unter dem Titel TERMINI, die 2010, während ihres Aufenthalts
in der Villa Massimo in Rom, entstanden sind.
Wie zuvor in den Arbeiten über das Landhaus Lemke von Mies van der
Rohe oder über Germaine Krull in Bangkok, trifft sie auch in Italien Verabredungen
mit stilprägenden künstlerischen Exponenten, deren Spuren sie folgt:
in Rom ist es das Atelier von Giorgio de Chirico auf der Piazza Spagna, in
Turin das surrealistische Domizil von Carlo Mollino in der Via Napione.
SPECKER erobert sich bei diesen Begegnungen Nahaufnahmen auf das
Private und findet introspektive Blicke auf Interieurs von geheimnisvoller
Bedeutung. Einzelbilder und Serien konzentrieren sich auf Details von
Strukturen, Möbeln, Gegenständen oder Wänden. Sie entwickelt einen
erzählerischen Parcours über das Schicksal dieser Orte und spiegelt
gleichzeitig das kulturelle Vermächtnis der ehemaligen Akteure.
Bei dieser Spurensuche findet SPECKERs Annäherung ausschliesslich über
die Originalschauplätze statt. Dabei erweitert sie ihre fotografische Recherche
um mögliche Nebenrollen. Zu sehen sind Aussenaufnahmen wie der Blick aufs
Wasser aus Mollinos Wohnung, eine etwas derangierte Strassenuhr im EUR,
surrealistisch anmutende Laternen bei Nacht oder eine barocke Kirchenfassade
in Neapel.
Die einzelnen Bildausschnitte werden dem Ausstellungsraum als Erzählung
überlassen - unweigerlich versucht man anhand der Details eine räumlich
geschlossene Situation herzustellen. Hommage und Recherche, Erinnerung
und Gegenwart greifen ineinander.
Zudem zeigen wir die dreiteilige Arbeit „Lob des Schattens“ von 2006, deren
Titel auf den gleichnamigen Essay des japanischen Schriftstellers Tanizaki
Jun’ichirô von 1933 Bezug nimmt.
Heidi Specker wurde 1962 in Damme geboren, sie lebt in Berlin und ist
Professorin für Fotografie an der HGB in Leipzig. Sie nimmt an der Ausstellung
„PHOTOGRAPHY CALLING!“ im Sprengel Museum Hannover teil und bereitet
aktuell eine Einzelpräsentation für das Leopold-Hoesch-Museum in Düren vor.
Köln, August 2011
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