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Gabi Hamm    7. Dez , 2012 - 26. Jan 2013

o.T. # 1/12
Gabi Hamm
o.T. # 1/12, 2012
 
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Gabi Hamm
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Gabi Hamm

7. Dezember 2012 - 26. Januar 2013
Ausstellungseröffnung: 7. Dezember 2012, 18:00h

Von magischem Glühen durchflutet, tanzen Lichter auf Haut und Haaren, verleiht das filigrane Spiel des Leuchtens und Verschattens jedem der sorgsam gewählten Motive Leben und Präsenz. In den Gemälden Gabi Hamms verstummt jedes Pathos vor der unprätentiösen Natürlichkeit des Dargestellten. Dabei drängt die Unmittelbarkeit aus den Bildern hinaus und scheint im Hier und Jetzt, in der Realität des Moments angekommen.

In ausschließlich kleinen Formaten arbeitet Gabi Hamm nach Vorlagen, Fundstücken, die, aus dem Affekt gewählt, schnell ihre Bedeutung und ihren Einfluss für und auf das Kunstwerk verlieren. Sie wählt bevorzugt unprätentiöse Untergründe, auf denen ihre Werke erwachsen, alte Leinwände, Holzplatten, Flohmarktentdeckungen. Der Charakter des Trägers schreibt sich so in den Charakter jedes Bildes untrennbar ein und bereichert das Werk auf eine ihm völlig eigene Weise.

Sehr langsam gewinnen die Bilder der Künstlerin Form und Gestalt. Der Prozess der Bildwerdung geht mit Bedacht und langsam voran, was dazu führt, dass nur sehr wenige Werke das Atelier verlassen.

Am Ende stehen Kunstwerke, die in ihrer Präsenz und Ausstrahlung einzigartig sind und eine herausragende Stellung in der Kunst der Gegenwart besitzen.

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Sanft fließt Licht über Blätter, Haut und Stoffe, fängt und konzentriert sich in Partien, um im nächsten Augenblick in Schatten abzugleiten. Jedem der sorgsam gewählten Motive in den Werken von Gabi Hamm verleiht das Licht seine besondere Ausstrahlung und Wirkung, durch jene unnachahmliche Verbindung aus malerischer Textur und Illusionismus.

In ausschließlich kleinen Formaten arbeitet die Künstlerin nach Vorlagen, Fundstücken, die, aus dem Affekt gewählt, schnell ihre Bedeutung und ihren Einfluss für und auf das Kunstwerk verlieren. Gabi Hamm löst das für sie spannende und interessante Element aus seinem ursprünglichen Zusammenhang heraus und so verlieren die Motive in den Bildern jede Eindeutigkeit. Die Werke erzählen nur sehr wenig über sich selbst und verwandeln sich auf diese Weise in einen offenen Gedankenkosmos, der sowohl vom Bild als auch von seinen malerischen Qualitäten getragen wird. Eine gewisse Form der Wortlosigkeit tritt dem Betrachter aus den Bildern entgegen, die distanziert und gleichzeitig einlädt, sich auf ihren beruhigten, fast schon „erlebten“ und unaufgeregten Weg einzulassen.

In ihren Werken bewegt sich Gabi Hamm bewusst in einem eng gesteckten Bereich von Motiven. Bildnisse, Landschaften, Stilleben bilden den Kern ihrer Arbeit. Dennoch sind ihre Bilder bestimmt von einer großen Heterogenität, die für jedes Motiv eine variierende, einzigartige, malerische Lösung mit sich bringt. Trotz dieser vielfältigen und unterschiedlichen Texturen und Behandlungen ist die Autorschaft der Künstlerin jeder noch so einzigartigen Auflösung und Bearbeitung fest eingeschrieben.

Gabi Hamm arbeitet ihre Bilder bewusst in ein Stadium, indem die Arbeit aus dem unmittelbaren, zeitgebundenen Entstehungsprozess herausgelöst erscheint. Ihre Werke wirken als verfestigen sie sich in der Gegenwart aus einer unbestimmten Tiefe oder Vergangenheit heraus, als hätte ihre Existenz begonnen, lange vor ihrer physischen Anwesenheit.

Dies nutzt die Künstlerin um als schaffendes Element in den Hintergrund zu treten. Was bleibt sind Werke deren Präsenz als räumlicher Körper, nicht nur als ideeller Träger, ebenso wichtig ist für deren Erfahrbarkeit wie das Dargestellte selbst.

Aus diesem Grund gewinnen ihre Arbeiten nur sehr langsam Form und Gestalt und der Vorgang der Bildwerdung und der Emanzipation geht mit Bedacht und Zeit voran, was dazu führt, dass nur sehr wenige Bilder das Atelier verlassen.

Nun eröffnet sich dem Betrachter ein Panorama, dessen offensichtliche Schlichtheit und Einfachheit schnell und präzise auf den Kern der Arbeiten von Gabi Hamm zuführt. Werke, die durch ihre bloße Präsenz faszinieren und erstaunen. Werke, die nicht die Meisterschaft ihres Urhebers feiern sonder selbst aus sich heraus wirken über Grenzen und Zeiten hinaus.

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