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Roger Eberhard 'Once It Held Laughter – Once It Held Dreams' 24. Aug - 29. Sep 2012
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Roger Eberhard o.T. (Haus #130), 2012
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Roger Eberhard o.T. (Airbus A380 auf gelbem Stein), 2012
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Roger Eberhard
Once It Held Laughter – Once It Held Dreams
August 24 – September 29, 2012
Vernissage in Anwesenheit des Künstlers: Donnerstag, 23. August, 18-20 Uhr
Die Christophe Guye Galerie freut sich sehr, Ihnen mit der nächsten Ausstellung den aufstrebenden Schweizer Künstler Roger
Eberhard (*1984) präsentieren zu dürfen. Zur Saisoneröffnung zeigt der 28-jährige Zürcher seine
neue Werkgruppe, die in Hamburg entstand. Sie behandelt die Auswirkungen von Fluglärm und
zeigt eine entvölkerte Strasse im Dorf Neuenfelde, wo die Stadt Hamburg Häuser kaufte, um
Klagen gegen den Pistenausbau des nahegelegenen Airbus-Werks zu verhindern. Neuenfelde
ist zum Geisterdorf mit scheinbarer Vorstadt-Idylle verkommen: Die Rasenflächen sind gemäht,
gelegentlich schalten sich Lichter an, nachts patrouillieren Wachmänner. Doch längst ist jedes
Leben aus diesen Häusern gewichen. «Once it held laughter, once it held dreams», singt Tom
Waits in «House Where Nobody Lives». Roger Eberhard hat sich Waits’ Zeile für seine erste
Soloausstellung in der Galerie geborgt. Der Künstler präsentiert Arbeiten, die eine staatlich
vorgegaukelte Idylle, eine herrschaftliche Konstruktion von Harmonie zum Thema haben. Es
sind Themen wie Isolation, Migration und Entfremdung, die sich durch Eberhards Werk ziehen:
Mit «Tumulus» (2011) dokumentierte Eberhard eine verlassene Insel in British Columbia, «In Good
Light» (2011) rückte Obdachlose ins Licht und für «Wilted Country» (2010) reiste der Künstler durch
den Mittleren Westen der USA, wo er verwaisten Dörfern nachspürte.
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