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Hartmut Neumann: Üppige Kernzone    4. Jun - 3. Aug 2013

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Die Entdeckung der Tiere
Hartmut Neumann
Die Entdeckung der Tiere, 2002-2013
 
Üppige Kernzone (Schwalben)
Hartmut Neumann
Üppige Kernzone (Schwalben), 2013
 
 
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Hartmut Neumann. Üppige Kernzone
5. Juni bis 3. August 2013

Beck & Eggeling lädt Sie herzlich ein zur
Eröffnung der Ausstellung am Dienstag, 4. Juni 2013 um 19 Uhr,
Bilker Straße 4-6, 40213 Düsseldorf

Zur Einführung spricht Prof. Dr. Stephan Berg, Direktor des Kunstmuseums Bonn, der Künstler ist anwesend.

Beck & Eggeling freut sich, vom 5. Juni - 3. August 2013 in den Düsseldorfer Galerieräumen die erste Einzelausstellung von Hartmut Neumann mit Gemälden, Zeichnungen und Fotoarbeiten zu präsentieren. Neumann konstruiert mit seinen Werken eine höchst eigene Welt: Seine Arbeiten entführen den Betrachter in einen Mikro- und Makrokosmos, der auf den ersten Blick unversehrt und harmonisch erscheint, aber bei näherer Betrachtung unheimliche Abgründe offenbart. In seiner Bildsprache prallen Elemente des Realen, des Unbewussten, der Mythologie und des Zufalls aufeinander, um eine verwirrende Symbiose einzugehen. Mit leuchtenden Farben aber auch düsteren Hintergründen eröffnet Hartmut Neumann einen Blick ins Unendliche.

Neumann hat eine abstrakte, skulpturale, utopische und inszenierte Sicht auf die Natur. Die schier unerschöpfliche Fülle seines Formenrepertoires ist getragen von der Idee der Kunst- und Wunderkammer, wo „Artificialia“ und „Naturalia“ wie in einem Mikrokosmos des Universums eng verzahnt wurden.

Neumanns rätselhafte Bilderfindungen zeichnen sich durch Opulenz und überbordenden Detailreichtum aus. Es ist ein hermetischer Ort, jenseits aller in der äußeren Wirklichkeit erfahrbaren Orte. Diese artifizielle Natur scheint jedoch ohne jeden Vergleich zu sein. Er erfindet der Natur ein neues, ein aus der Malerei abgeleitetes Gesetz. Die Herausbildung der Künstlichkeit als Natur und der Natur als Artefakt, macht Hartmut Neumanns einzigartige Position in der gegenwärtigen Kunstlandschaft aus.

Hartmut Neumann (*1954 in Delmenhorst) schloss sein Studium an der Hochschule der Künste in Bremen ab. Er ist seit 1992 Professor an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig. Er erhielt bereits früh diverse Auszeichnungen/Stipendien wie das der Villa Massimo, Rom (1985/86); den Kunstpreis des Deutschen Künstlerbundes, Berlin (1988), Kunstpreis „Junger Westen“, Recklinghausen (1983). Neumann hat zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, darunter in folgenden renommierten Institutionen (Auswahl), Einzelausstellungen: Alfred Ehrhardt-Stiftung, Berlin (2012); Kunsthalle Recklinghausen und Kunstmuseum Celle (2011); Forum Kunst, Rottweil (2009); Württembergischer Kunstverein, Stuttgart und Kunstmuseum Bochum (2004); Herzog-Anton-Ulrich Museum, Braunschweig (2003); Von der Heydt-Museum, Wuppertal (2000); Ludwig Forum Aachen (1998). Hartmut Neumann lebt und arbeitet in Köln.

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