Beck & Eggeling lädt Sie herzlich zur Ausstellungseröffnung
am Mittwoch, den 19. September 2012 um 19 Uhr ein.
Der Künstler ist anwesend
Es spricht Prof. David Galloway
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Beck & Eggeling is pleased to invite you to the opening of the exhibition
on Wednesday, 19th September 2012 at 7 pm.
The artist will be present
Prof. David Galloway will give a speech
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Bereits zum 4. Mal präsentiert Beck & Eggeling International Fine Art Arbeiten des
spanischen Malers und Bildhauers Manolo Valdés. Ausgestellt werden neue
Skulpturen, Bilder, Collagen und Papierarbeiten, die diesmal teilweise aus dem
afrikanischen Kulturkontext inspiriert sind. Typischerweise spielt die Bearbeitung
feinster, traditioneller und naturverbundener Materialien, insbesondere Holz, eine
entscheidende Rolle.
Manolo Valdés, geb. 1942 in Valencia, war zusammen mit Rafael Solbes und Joan
Toledo Gründer der Gruppe „Equipo Cronica“, die sich zu einer einflußreichen
Bewegung der Pop Art im Spanien der 1960er Jahre entwickelte. Die Gruppe, schon
damals bekannt sowohl für ihre Tendenz zur Serienarbeit als auch für ihre Zitate aus
der Kunstgeschichte, zerbrach nach dem frühen Tod von Solbes 1981. Valdés
begann hiernach seinen eigenständigen künstlerischen Weg. Seit je her spiegelt sich
sein Respekt vor den großen Malern der Vergangenheit von van Eyck bis Velázques
und Picasso bis Lichtenstein in seinen Arbeiten. Die typische Einbeziehung von
Motiven und Elementen aus der Kunstgeschichte wird zum Arbeitsprinzip, die er als
Ausgangspunkt „como pretexto“ nimmt, um neue, eigene ästhetische
Kompositionen zu schaffen. Des weiteren fällt die Wahl der Malmaterialien und ihr
besonderes Zusammenspiel ins Auge: bei den Bildern ist es vor allem die pastos
aufgetragene Ölfarbe, mit er er inhaltlich wie formal gestaltet. Aber auch Jute-
Sackleinen, Zwirn, Leinöl oder Kaninchenhautleder sowie verschiedene
Pigmentsorten werden in die Bildoberfächen eingearbeitet, eine materialorientierte
Arbeitsweise, die auch an Valdés` Landsmann und großes Vorbild Antoni Tapiès
erinnert.
Die Arbeiten von Valdés sind nicht nur in den großen internationalen Museen wie der
Reina Sofia, Madrid, dem Museum of Modern Art, New York, dem National Museum
of China, Peking oder dem Centre Georges Pompidou, Paris vertreten, auch seine
monumentalen Plastiken finden immer wieder prominente Plätze im öffentlichen
Raum wie den Jardins du Palais Royal, Paris oder entlang des Broadway bzw. jüngst
im Botanical Garden in New York. Und so ist Manolo Valdés auch kein Unbekannter
in Düsseldorf. Während der „Quadriennale 2006“ wurde eine Gruppe von insgesamt
21 bronzenen, teilweise bis zu 2,50 Meter hohen Meninas-Skulpturen, inspiriert von
Diego Velázques bzw. dessen Gemälde von der spanischen Königsfamilie (Las
Meninas, 1656), auf der Heinrich-Heine-Allee präsentiert. Drei der Skulpturen konnten
von der Landeshauptstadt Düsseldorf erworben werden und fanden ihren Platz
schließlich im Düsseldorfer Hofgarten.
Valdés lebt und arbeitet in Madrid und New York.
Es erscheint ein Katalog mit einem Text von Prof. David Galloway.
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