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Jānis Avotiņš: New Works    27. Nov , 2012 - 26. Jan 2013

Untitled (Avo 003)
Janis Avotins
Untitled (Avo 003), 2012
 
Untitled (Avo 007)
Janis Avotins
Untitled (Avo 007), 2012
 
Untitled (Avo 008)
Janis Avotins
Untitled (Avo 008), 2012
 
Untitled (Avo 011)
Janis Avotins
Untitled (Avo 011), 2012
 
  
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Jānis Avotiņš: New Works
28. November - 26. Januar 2013

Eröffnung der Ausstellung am 27. November 2012 um 19 Uhr

Jānis Avotiņš, geboren 1981 in Lettland, hat an der Latvian Acadamy of Arts studiert und hat an zahlreichen Einzel-­‐ und Gruppenausstellungen im In-­‐ und Ausland teilgenommen. Erstmalig zeigen wir in unserer Galerie neueste Arbeiten des Künstlers.

Die Bilder von Jānis Avotiņš wirken wie Erscheinungen, haben starke Präsenz und bleiben dennoch unangreifbar, flüchtig und zart. Man sieht den Bildern unmittelbar an, wie sie in ihrer Art von Andeutung und Auslassung eine eigene Form ausbilden, die einen Augenblick zu fassen, eine Atmosphäre wiederzugeben vermag, die nur auf diese Weise Ausdruck finden kann. Was Avotiņš in der Malerei formuliert ist wirklichkeitsbezogen und kennt doch kein Außerhalb des Bildes. Avotiņš interessiert in seiner Kunst das Unsagbare, und etwas Entscheidendes an ihr ist eine besondere Art zu schweigen. Seine Bildwelt ist durchaus gegenständlich und figurativ, entwirft also auch durch weit gefasste Farbräume und wie flüssig erscheinendes Licht hindurch noch eine Vorstellung von Wirklichkeit. Eine Begegnung etwa oder bestimmte Konstellation von Figur und Umgebung sind darin stets als ein geistiger wie emotionaler, im gleichen Zuge aber auch landschaftlicher oder architektonischer Raum aufgefasst, in dem zeitlose und momentgebundene, objektive und subjektive Aspekte von Wirklichkeit einander überblenden und durchdringen.
Hier gewinnt der im Bild formulierte Blick auf Realität Wahrhaftigkeit daran, wie das Wirkliche im poetischen Raum gespiegelt ist. Die Ebenen Objekt und Ausdruck verbinden sich zu etwas Drittem, einem Wahrnehmungsfeld, das sich wie eine feine Membran zwischen die Welt und Ihre Darstellung legt und so Verknüpfungen schafft, die auf den Augenblick und aufs Erlaben ihrer Bildgehalte zielen.
Avotiņš operiert dabei mit Formen, die sich einerseits mimetisch lesen, andererseits als Farbraumvolumen auch empfinden und quasi begriffsfrei wahrnehmen lassen. Landschaft ist an diesem Punkt sowohl abstrakter als auch psychischer und in gewisser Weise sogar objektiver Bildraum. „Ich vermeide Eindeutigkeit“, sagt Avotiņš, denn „allzu leicht wird es illustrativ, und natürlich versuche ich, in meiner Malerei aufrichtig zu sein.“

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