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Zur 11. Dortmunder Museumsnacht eröffnet die Galerie Utermann die
Ausstellung:
FRITZ WINTER ABSTRAKT KARL HARTUNG
Bereits 1998 zeigte die Galerie einen ersten Dialog der beiden namhaften
deutschen Nachkriegskünstler.
Die aktuelle Ausstellung vermittelt einen Einblick in die zeichnerischen,
malerischen und bildhauerischen Wege deutscher Nachkriegskunst. Erstmals
werden hierfür auch zahlreiche Arbeiten aus dem zeichnerischen (!) Nachlass des
Bildhauers Karl Hartung (1908-1967), Ölbildern Fritz Winters (1905-1976)
gegenübergestellt.
Die unterschiedlichen Variationen informeller Kunst werden sichtbar. Während
Fritz Winter den totalen Weg in die Abstraktion beschritt, in seinen Arbeiten das
freie Spiel von Form und Farbe erprobte, löste sich Karl Hartung nie ganz vom
Gegenständlichen, sondern erforschte die Abstraktion organischer und
anthropomorpher Formen.
Fritz Winter und Karl Hartung zählen zu den entscheidenden Wegbereitern
abstrakter Kunst im Nachkriegsdeutschland. Selbstverständlich kommen beide
Künstler in ihrem Schaffen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Sie verbindet
allerdings die gleiche Geisteshaltung und vor allem der Drang zur autonomen
Gestaltung.
„Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar.“ (Paul Klee)
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