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Art Basel Miami Beach: MANHATTAN TRANSFER    5. Dez - 8. Dez 2013

Hommage to the Square
Josef Albers
Hommage to the Square, 1970
 
Vampyr II
Edvard Munch
Vampyr II, 1895-1902
 
 
Darstellung :    Vergangene Ausstellungen      
 
MANHATTAN TRANSFER

Der kreative Beitrag europäischer Künstler, die in den 1930er bis 1950er Jahren in die USA kamen

Dieses Jahr präsentieren wir auf der Art Basel Miami Beach eine Sonderausstellung mit Werken von Künstlern, die zwischen den 1930er und 1950er Jahren in die USA gekommen sind und zur amerikanischen Kunst etwas beigetragen haben oder von ihr inspiriert wurden. Viele von ihnen kehrten nach Europa zurück und brachten frische Impulse in die europäische Kunst. Der Titel ist inspiriert von John Dos Passos Roman "Manhattan Transfer". Die Liste der Künstler umfaßt Josef Albers, Alexander Archipenko, Max Beckmann, Marc Chagall, Max Ernst, Lyonel Feininger, Fernand Léger und Joan Miró.

Anfang der dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts wanderten zahlreiche Vordenker, Literaten und Wissenschaftler aus Europa aufgrund der politischen Situation nach Amerika ab. Auch in der Kunst fand dieser "Brain drain" statt.
New York löste in der Folge Paris als globale Hauptstadt der Kunst ab und etablierte sich als führendes Kunstzentrum. Zahlreiche europäische Künstler gaben der amerikanischen Kunst wichtige Impulse, allen voran Hans Hofmann und Josef Albers, die als Lehrer ganze Generationen von Künstlern nachhaltig beeinflußten. Aus Paris kamen Fernand Léger und Marc Chagall in die USA, die in den vierziger Jahren einige Zeit dort lebten. Auch Joan Miró hielt sich 1947 für mehrere Monate in New York auf. Max Ernst sowie fast die ganze Gruppe der Surrealisten ließen sich ab Ende der dreißiger Jahre in Amerika nieder. Sie alle belebten das Interesse der amerikanischen Maler für die abstrakte Kunst neu. Die neue Lebenssituation inspirierte die Künstler und übte großen Einfluß auf das persönliche Werk aus, so auch bei Max Beckmann. Er schätzte das Leben in der pulsierenden, kosmopolitischen Metropole New York sehr. Die "Kunstbrücke", die zwischen den beiden Kontinenten bestand, war stärker denn je, wie die kunsthistorische Entwicklung auf beiden Seiten des Atlantiks zeigt. Nach der Stabilisierung Europas kehrten viele Künstler aus den USA zurück und brachten neue Sichtweisen und Impulse mit, die wiederum die europäische Kunst belebten und erneuerten.

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