Max Bill  (Swiss, 1908-1994) 

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Max Bill (schweizerisch, 1908–1994) war Vertreter der Bewegung der Konkreten Kunst. Im Jahr 1924 machte er eine Lehre als Silberschmied an der Kunstgewerbe Schule in Zürich. Nachdem er die Arbeiten des Künstlers Le Corbusier (französisch/schweizerisch, 1887–1965) gesehen hatte, wurde sein Interesse an der Architektur geweckt und er nahm ein Studium an dem Dessauer Bauhaus auf. Bill studierte mit namhaften Künstlern, wie Josef Albers (amerikanisch/deutsch, 1888–1976), Wassily Kandinsky (russisch, 1866–1944) und Paul Klee (schweizerisch, 1879–1940). Nachdem Bill im Jahr 1929 nach Zürich zog, begann er eine Karriere als Architekt, Maler, Industriedesigner und Grafiker. Inspiriert von den Ideen des Künstlers Theo van Doesburg (holländisch, 1883–1931) formulierte Bill die Prinzipien der Konkreten Kunst durch die Anwendung von Mathematik und Geometrie in seinem Werk. Im Jahr 1944 gründete Bill die Zeitschrift Abstrakt Konkret und in den 1950ern fing er an Monografien, Kataloge und Artikel zu schreiben, die auf seinen Theorien des Abstrakten Konstruktivismus aufbauen. Zusammen mit Otl Aicher (deutsch, 1922–1991) und der Aktivistin Inge Scholl gründete Bill die Ulmer Hochschule für Gestaltung, an der er die Architektur- und Industriedesign-Abteilung leitete. Zwischen 1967 und 1974 lehrte er Umwelt-Design an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. Nach seinem Eintritt in die Allianz (Zusammenschluss moderner schweizer Künstler) im Jahr 1941, gründete er einen gleichnamigen Verlag und war Mitglied der Künstlerbewegung Abstraction-Création, des CIAM (Congrès Internationaux d''Architecture Moderne), der Akademie der Künste in Berlin, des Bauhaus Zusammenschlusses in Berlin, dem I.C.P. (Institut Für Progressive Kultur), dem UAM (Union des Artistes Modernes) und anderen Zusammenschlüssen und Verbänden deutscher und schweizer Arbeitnehmer. Im Laufe seiner Karriere wurde Bill mit dem Grand Prix in Brasilien und Italien ausgezeichnet. Ebenso wurde der Künstler mit dem Kunstpreis der Stadt Zürich ausgezeichnet.

Hier finden Sie Werke von Max Bill, die gerade in internationalen Galerien zum Kauf angeboten werden oder auf Auktionen versteigert wurden, Auktionsresultate sowie eine ausführliche Biografie und weitere Informationen.
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Max Bill, Verdichtung von violett gegen gelb

 

Max Bill
Verdichtung von violett gegen gelb
1966-1972

Auktion: May 16, 2014
Dobiaschofsky Auktionen
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Max Bill, Strahlung aus Rot zu Violett / Radiation from Red to Purple

 

Max Bill
Strahlung aus Rot zu Violett / Radiation from Red to Purple
1972-1974

Galerie Orlando
Max Bill, Amnesty International

 

Max Bill
Amnesty International
1976

Art Wise/Rare Posters
Max Bill, Unit in Three Equal Volumes

 

Max Bill
Unit in Three Equal Volumes
1961

Robert Funk Fine Art
Max Bill, Dunkles Zentrum N° 11/ Dark Center N° 11

 

Max Bill
Dunkles Zentrum N° 11/ Dark Center N° 11
1928

Galerie Orlando
Max Bill, Edition of 7

 

Max Bill
Edition of 7
1979

Galeria Cadaqués - Huc Malla
Max Bill, Five Part Ring

 

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Five Part Ring
1970

Herbert Palmer Gallery
Max Bill, Combillation

 

Max Bill
Combillation
Bethesda Fine Art | Margot Stein Gallery
Max Bill, SERIGRAFIA

 

Max Bill
SERIGRAFIA
1979

Galeria Eude
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Max Bill, Rhythmus um ein weißes Quadrat

 

Max Bill
Rhythmus um ein weißes Quadrat, 1985
color silkscreen

 

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Max Bill, Vier quantengleiche Variationen (Aus Blau und Gelb wird Rot und Grün) (portfolio of 5, incl. 1 in color, w/title, justif and text)

 

Max Bill
Vier quantengleiche Variationen (Aus Blau und Gelb wird Rot und Grün) (portfolio of 5, incl. 1 in color, w/title, justif and text), 1988-1989
silkscreens on cardboard

 

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Max Bill, Floor lamps (pair)

 

Max Bill
Floor lamps (pair)
metal, glass

 

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1908   Born on December 22 in Winterthur, Switzerland
1924 - 1927   Studied at the Arts and Crafts Academy in Zurich
1927 - 1929   Apprenticeship as a silversmith
1929   Moved to Zurich
1932   From this point on he was active as an architect, painter, graphic artist and sculptor
1936   Since then he was active in public relations
1944   From then on he was active as product designer
1931 - 1956   Co-founder and director of the Ulm School of Arts and Crafts
1961 - 1964   Head architect of the building and design sectors for the Swiss national exhibition in Lausanne 1964
1967   Became professor at the State School for Fine Arts in Hamburg and received awards, honors and an honorary degree
1968   Received the Zurich Art Award
1994   Died at the age of 86 years on December 9 during a visit to Berlin