Hans Arp  (French, 1886-1966) 

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Deutsch-französischer Maler, Bildhauer und Lyriker. Hans Arp, oder auch Jean Arp, wurde am 16. September 1886 in Straßburg geboren. In den Jahren von 1904 bis 1908 studierte Arp bildende Kunst an der Kunstschule in Weimar und an der Académie Julian in Paris. Er war 1911 Mitbegründer der Künstlervereinigung Moderner Bund. Arp pflegte engen Kontakt zu Künstlerkollegen wie Robert und Sonia Delaunay, Wassily Kandinsky, Amedeo Modigliani und Pablo Picasso. 1915 zog Arp nach Zürich. Dort arbeitete er eng mit Sophie Taeuber zusammen, die 1922 seine Ehefrau wurde. Arp gilt als Vertreter des Dadaismus. 1920 nahm er an der Ersten Internationalen Dada-Messe in der Berliner Galerie Otto Burchard teil. Im selben Jahr veröffentlichte er auf Vermittlung von Kurt Schwitters den Gedichtband Die Wolkenpumpe. Arp beteiligte sich an einer Vielzahl von künstlerischen Schriften wie De Stijl und La Révolution Surréaliste). 1925 war er in der ersten Gruppenausstellung der Surrealisten in der Galerie Pierre in Paris vertreten und nahm 1926 die französische Staatsbürgerschaft an. 1931 wurde Arp Mitglied der französischen Künstlergruppe Abstraction-Création. Er veröffentlichte zahlreiche Gedichte und Aufsätze. 1954 erhielt Arp auf der Biennale von Venedig den Internationalen Preis für Skulptur. Als weitere Auszeichnungen folgten u.a. Ritter der Ehrenlegion, 1960, Grand Prix National des Arts, Paris, 1963 und das Große Bundesverdienstkreuz mit Stern, 1966. Arp nahm 1955 an der documenta 1, 1959 an der documenta 2 und 1964 an der documenta 3 teil. Retrospektiven seiner Arbeiten wurden 1958 im Museum of Modern Art in New York und im Musée National d’Art Moderne in Paris gezeigt. Arp starb am 7. Juni 1966 in Basel. Der Nachlass Arps sowie seine private Kunstsammlung befinden sich in der Pinakothek Casa Rusca in Locarno.

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Hans Arp, Derrière le Mirroir

 

Hans Arp
Derrière le Mirroir
1946

Galerie Klaus Lea
Hans Arp, On my way

 

Hans Arp
On my way
1912-1947

Galerie Klaus Lea
Hans Arp, Nabel in einem Kreis

 

Hans Arp
Nabel in einem Kreis
1962

Galerie Ziegler SA
Hans Arp, Trois Formes

 

Hans Arp
Trois Formes
1960

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Hans Arp, Vase. Composition pour Jean Bélias

 

Hans Arp
Vase. Composition pour Jean Bélias
circa 1958

F.G. Conzen
Hans Arp, Mediterrane Skulptur II/Sculpture Méditerranéenne II

 

Hans Arp
Mediterrane Skulptur II/Sculpture Méditerranéenne II
1956

Galerie Haas AG Zürich
Hans Arp, L’ami du petit doigt

 

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L’ami du petit doigt
circa 1963

Manuel Barbie
Hans Arp, Dream Flower

 

Hans Arp
Dream Flower
1954

Mitchell-Innes & Nash
Hans Arp, Snake Bread (Nid de serpent)

 

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Snake Bread (Nid de serpent)
1942

Adler & Conkright Fine Art / Rachel E. Adler Art Advisory
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Hans Arp, Composition de formes

 

Hans Arp
Composition de formes, 1950
collage and cardboard on paper

 

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Hans Arp, Constellation

 

Hans Arp
Constellation, 1965
color woodcut

 

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Hans Arp, Composition rouge et noire

 

Hans Arp
Composition rouge et noire
color silkscreen

 

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1887   Born: Strasbourg, France (September 16)
1904   Ecole des Arts et Métiers
1905 - 1907   Kunstschule, Weimar
1908   Académie Julian
1951   Arp received the Grand Prize for Sculpture at the Vienice Biennale
1966   Died: Basel (June 7)
1986   Skulpturen Reliefs, Collagen, Zeichnungen, Galerie Renée Ziegler, Zurich (solo)
1970   Lithographien, Holzschnitte, Galerie Renée Ziegler, Zurich (solo)
1963   Tapisserien, Galerie Renée Ziegler, Zurich
1962   Sculptures, Dessins, Collages, Gravures, Galerie Renée Ziegler, Zurich (solo)
1958   Retrospective. Museum of Modern Art, NY
Retrospective. Musée National d'Art Moderne, Paris
1949   Curt Valentin's Buchholz Gallery, New York (solo)
1925   Galerie Pierre, Paris
1922   Kongress der Konstruktivisten, Weimar
Exposition Internationale Dada at Galerie Montaigne in Paris.